Fritzbox 7270: Firmware-Update ermöglicht feste IP-Zuweisung

Das Firmware-Update 54.04.67 für die Fritz!Box 7270 ermöglicht (endlich) die komfortable Zuweisung einer bestimmten IP-Adresse zu einem Gerät.

In der Regel kann es einem ja egal sein, welche IP-Nummer ein PC vom DSL-Router erhält. Ist allerdings die Freigabe für bestimmte Ports und IP-Nummern aktiviert oder ein PC soll von außen erreichbar sein – beispielsweise über einen Dyndns-Adresse – dann muss der PC immer die gleiche IP-Nummer erhalten.

Bei der Fritz!Box war es bisher Glückssache, ob die einmal zugewiesen Adresse auch beim nächsten Start des PCs wieder übermittelt wird. In der Regel funktioniertes das, aber manchmal gab es einen neue IP. Dann war die Neukonfiguration über die FritzBox-Oberfläche nötig.

fritzboxupdateÜber das Update 54.04.67 rüstet AVM die fehlende Funktion nach. In der Übersicht unter „System, Netzwerk“ und die „Bearbeiten“-Schaltfläche, lässt sich jetzt für jedes verbundene Gerät die Klickbox vor „Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IP-Adresse zuweisen“ aktivieren. Zur Kontrolle erscheinen auch die Portfreigaben in der Übersicht.

Das Firmware-Update lässt sich leicht über dei FritzBox-Oberfläche im Browser durchführen. Eine Anleitung für das automatische Update gibt es bei AVM.

9 Kommentare

  • boa bin ich sauer. auf manch billig-router kann man in den dhcp einstellen, welche IP welcher MAC zugewiesen werden soll. aber hier hat man keine wahl, nur das se sich nicht ändern soll, total abgefuckt 🙁

  • Nun haben wir uns endlich verstanden – vielen Dank für diese hilfreiche Information. Jedenfalls war mir der Umstand so nicht bekannt.

    Ja, ich tatsächlich die IP-Nummern statisch vergeben.

  • Aha, verstehe. Nun, jeder PC bekommt die Adresse per DHCP nach der Reihenfolge der Registrierung beim DHCP Server. Normalerweise bekommt der PC beim nächsten Hochfahren wieder die selbe IP-Nummer, die er auch schon vorher hatte. Dazu merkt sich der Router die eindeutige MAC-Adresse der Netzwerkkarte. Standardmäßig ist bei jedem DHCP-Server einen lease time konfiguriert. Solange diese nicht überschritten ist, bleibt die bereits vergebene Adresse reserviert.

    Soweit die Theorie. In der Praxis hat die FritzBox dann aber doch nach Zufallsprinzip ab und zu nach einiger Zeit eine neue IP vergeben. Warum das so ist, weiß ich nicht. Jedenfalls kann man sich bei DHCP *nicht* darauf verlassen, dass die IP-Nummer ewig gilt. Deshalb haben fast alle mit bekannten Modelle die Möglichkeit, die MAC-IP-Zuweisung zu speichern – nur eben die FritzBox bisher nicht.

    Natürlich kann man bei jedem PC auch die IP-Nummer statisch konfigurieren (hast Du das gemacht?). Ich möchte aber auf den Komfort von DHCP nicht verzichten, mit dem ja auch ein lokales DNS verbunden ist.

  • Danke nochmals für die Zusammenstellung. Aber das war alles schon klar.
    Meine Frage zielte auf die IP-Nummer des Rechners im Heimnetzwerk. Der hat doch schon eine feste IP in der Netzwerkkonfiguration des Heimnetzes zugewiesen bekommen.Insofern verstehe ich nicht, wie das im Zusammenhang mit der Fritzbox Option steht „Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IP-Adresse zuweisen” aktivieren“

  • An die Rechner in Deinem Heim-Netz vergibt der DHCP-Server der FritzBox Nummern wie 192.168.178.10, 192.168.178.11, 192.168.178.12 usw. Diese Adressen sind nur im lokalen Netz gültig und werden nicht ins Internet geroutet. Nur die Fritzbox selbst hat eine aus dem Internet (also von außen) erreichbare Internet-Adresse, die Sie von DSL-Provider bekommt (zu IP-Adressen siehe beispielsweise http://pcwelt-wiki.de/wiki/TCP/IP_Konfiguration).

    Wenn jetzt auf dem PC mit der IP-Nummer 192.168.178.10 ein Webserver läuft und man möchte diesen von außen erreichen, etwa um am Arbeitsplatz auf die heimische MP3-Sammlung zuzugreifen, muss man eine Portfreigabe für Port 89 und die IP 192.168.178.10 einrichten. Wenn man jetzt von außen (über die öffentliche IP-Nummer, bzw. den DynDNS-Namen) auf die Fritzbox zugreift, leitet diese die Anfrage an den zuständigen Rechner weiter.

    Zu diesem Verfahren gibt es natürlich Alternativen. Man kann beispielsweise einen Fernzugriff über http://www.logmein.com einrichten. Dann muss man an der Fritzbox nichts konfigurieren. Oder man kann die Fritzbox für den VPN-Zugriff konfigurieren und dann über einen VPN-Client auf das gesamte heimische Netz zugreifen.

  • Sorry, wenn ich nochmals bohre – aber genau damit hab ich zu Hause nämlich auch Probleme – wahrscheinlich bin ich wirklich zu doof-
    Worin besteht denn nun der Unterschied zwischen der vom Router vergebenen „internen IP“ und den „internen IPs“ aus meinen tcpip-Einstellungen bzw -zuweisungen im Heimnetzwerk?

  • Die öffentliche IP (vom Provider) wechselt natürlich und die FritzBox teilt das Dyndns entsprechend mit. Aber der Rechner, auf dem der Web-Server läuft, hängt ja hinter einer Firewall und ist eigentlich von außen nicht erreichbar. Per Portforwarding-Regel leitet die Fritzbox den eingehenden Traffic auf Port 80 (Webserver) an die interne IP weiter. Damit ist der Webserver von außen erreichbar. Das funktioniert aber nur, wenn mein Server zu Hause von der Fritzbox immer die gleiche (interne) IP-Adresse bekommt. Und hier hilft das Update.

  • Sitz ich jetzt auf der Leitung? ….. Man nimmt doch DynDNS damit er auch bei dynamischen IPs erreichbar ist – das ist doch der Zweck des Ganzen(?)

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