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	<title>Myria.de&#187; Analog</title>
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	<description>Computer, Technik und der Rest der Welt</description>
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		<title>Die Packstation &#8211; oder wie man Kunden dazu bringt, selbst die Arbeit zu erledigen</title>
		<link>http://www.myria.de/leben/278-die-packstation-oder-wie-man-kunden-dazu-bringt-selbst-die-arbeit-zu-erledigen</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 02:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>te</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Online-Handel boomt. Gerade beim Weihnachtsgeschäft wollen immer mehr Kunden den überfüllten Innenstädten entfliehen und bestellen lieber per Internet. Das System hat jedoch seine Schwächen: Der werktätigen Mensch ist selten zu Hause, wenn der freundliche DHL-Bote dreimal klingelt. Und nicht minder freundliche Rentner, die das Paket entgegennehmen können, sind auch nicht immer zur Stelle.

Da ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_279" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.myria.de/wp-content/uploads/2011/01/Packstation.png" rel="lightbox[278]"><img class="size-thumbnail wp-image-279" title="Packstation" src="http://www.myria.de/wp-content/uploads/2011/01/Packstation-150x134.png" alt="Packstation" width="150" height="134" /></a><p class="wp-caption-text">Packstation</p></div></p>
<p>Der Online-Handel boomt. Gerade beim Weihnachtsgeschäft wollen immer mehr Kunden den überfüllten Innenstädten entfliehen und bestellen lieber per Internet. Das System hat jedoch seine Schwächen: Der werktätigen Mensch ist selten zu Hause, wenn der freundliche DHL-Bote dreimal klingelt. Und nicht minder freundliche Rentner, die das Paket entgegennehmen können, sind auch nicht immer zur Stelle.</p>
<p>Da erscheint die Idee der Packstation als eine von den Göttern gesandte Rettung. Aber auch diese Einrichtung zeigt gravierende Mängel, sodass ich nach mehrfachem Ausprobieren des DHL-Depots, mir die Sendungen jetzt doch wieder nach Haus zustellen lasse. Lesen Sie in diesem Artikel, wie es dazu gekommen ist.</p>
<p><span id="more-278"></span><strong>Eigentlich ist die Benutzung der Packstation ganz einfach:</strong> Über die <a title="Packstation" href="http://www.dhl.de/de/paket/privatkunden/packstation.html" target="_blank">DHL-Internetseite</a> anmelden, Man erhält eine Zugangskarfte und eine PIN, Sendungen an die Packstation adressieren, auf Nachricht von DHL per Mail und/oder SMS warten und Sendung bei gewählten  Packstation in der Nähe des Wohnortes abholen.</p>
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</script></div><p><strong>Nun gibt es aber einige Probleme:</strong> Wenn die Packstation bereits komplett belegt ist, landet das Paket in einer anderen Packstation. Diese ist dann nicht notwendig auch in direkter Nähe zum Wohnort und der Aufwand beim Abholen vergrößert sich. Aus unerfindlichen Gründen landen Sendungen auch manchmal in einer Postfiliale, obwohl sie von der Größe her durchaus in die Packstation passen würden. In diesem Fall bürdet DHL dem Kunden noch weitere Wege auf, denn es handelt sich &#8211; zumindest hier in München &#8211; in der Regel nicht um die nächstgelegene Postfiliale. Zudem sind die ungünstigen Öffnungszeiten zu beachten, die der arbeitende Mensch nur schwer einhalten kann &#8211; darum hat er sich ja auch für die Nutzung der Packstation entschieden.</p>
<p><strong>Lost in Aschheim:</strong> Am schlimmsten ist es allerdings, wenn eine Sendung bei der Packstation überhaupt nicht ankommt. Zu Weihnachten sitzen dann ein Haufen weinende Kinder ohne die ganzen, schönen Geschenke unter dem Baum. So ist es mir in diesem Jahr ergangen. Bestellt am 10.12.2010 bei Amazon und laut Sendungsverfolgung am 15.12.2010 in München Aschheim und von dort aus unterwegs zur Packstation. An diesem Status hat sich bis zum 28.12.2010 auch nichts geändert. Nachfragen per Mail bei DHL blieben unbeantwortet. Auf Nachfrage bei Amazon wurde ich auf wetterbedingte Verzögerungen hingewiesen. Am 29.12.2010 änderte sich dann der Status der Sendung hier stand jetzt: &#8220;Der Empfänger hat die Sendung innerhalb der siebentägigen Lagerfrist nicht in der Filiale abgeholt.&#8221; Wie soll ich bitte eine Sendung abholen, die nie eine Packstation erreicht hat? Die Ware ging also zurück an Amazon. Ein finanzieller Verlust war das nicht, denn Amazon hat den Rechnungsbetrag inzwischen zurück überwiesen.</p>
<p><strong>Mail von DHL:</strong> Dann kam 07.01.2010 doch noch eine Mail von DHL. Hier entschuldigte man sich, das keine Karte in meinen Briefkasten gelegt wurde und die Sendung an den Absender zurück gegangen ist. Woher will der DHL-Kundenservice bitte wissen, das keine Karte in den Briefkasten gelegt wurde? Und wieso überhaupt in den Briefkasten? DHL kennt meine Adresse ja gar nicht, sondern nur die Anschrift der Packstation. Es ist also generell etwas Faul im Staate DHL. Wo hat mein Paket die Zeit zwischen dem 15.12. und 29.12. genau verbracht? Lag es frierend in Aschheim? Oder herren- und ziellos in einem DHL-Transporter? Das werde ich wahrscheinlich nie erfahren:-)</p>
<p><strong>Kosten beim Kunden, Gewinn bei DHL:</strong> Für mich ist die Lehre aus diesen Vorgängen, dass ich nicht mehr weiter zum kostenlosen Hilfspostboten und Sendungsnachverfolger machen lasse. In Zukunft wird wieder alles nach Hause bestellt, die Nachbarn werden die Pakete schon annehmen wenn ich nicht da bin. Wenn nicht, gibt es eine neue Zustellung &#8211; das schafft Arbeitsplätze. Oder ich hole meine Pakete wieder bei der Postfiliale in meine Nähe ab. Dahin sind es zu Fuß nur 5 Minuten.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.myria.de/?flattrss_redirect&amp;id=278&amp;md5=bf2d31582079fb6f6bac8da34c38c3ad" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.myria.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Fahrradanhänger: Zweirad statt Auto</title>
		<link>http://www.myria.de/leben/138-fahrradanhanger-zweirad-statt-auto</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>te</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Jahr fiel die Entscheidung zukünftig auf ein Automobil zu verzichten. Mein alter T3 hatte ohnehin die besten Zeiten hinter sich und größere, teure Reparaturen standen an. Benutzt habe ich ihn ohnehin selten, denn in München braucht man eigentlich kein Auto und nach jeder Fahrt war erst einmal ein halbe Stunde Parkplatzsuche angesagt.



Nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Jahr fiel die Entscheidung zukünftig auf ein Automobil zu verzichten. Mein alter T3 hatte ohnehin die besten Zeiten hinter sich und größere, teure Reparaturen standen an. Benutzt habe ich ihn ohnehin selten, denn in München braucht man eigentlich kein Auto und nach jeder Fahrt war erst einmal ein halbe Stunde Parkplatzsuche angesagt.</p>
<p><img class="alignright" title="Fahrradanhänger Coozer Travel" src="http://www.myria.de/wp-content/uploads/2009/11/croozer_1.png" alt="" width="316" height="165" /></p>
<p>Nach dem Verkauf des altehrwürdigen T3 stellte sich allerdings eine Frage: Wie soll ich in Zukunft den Transport von Bierkästen und Großeinkäufe realisieren. Sackkarre, <a title="Hackenporsche" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hackenporsche#Handwagen" target="_blank">Hackenporsche</a>? Eher unpraktisch. Ein schöner Fahrrad-Lastenanhänger wäre die Lösung. Nach der Idee folgte die Recherche im Internet. Ein breites Angebot war hier nicht gerade zu finden. Bei Amazon waren zwar etliche Fahrradanhänger im Angebot, aber etliche davon hatten eher schlechte Bewertungen. Außerdem wollte ich mir den Anhänger vor dem Kauf lieber einmal ansehen.</p>
<p><span id="more-138"></span></p>
<p>Ein Fahrrad-Anhänger-Laden war mir bisher in München nicht aufgefallen und was ich im Baumarkt gesehen hatte, gefiel mir nicht besonders gut: zu klein, zu schwer oder zu hässlich. Eine weitere Internetsuche führte mich schließlich zu &#8220;<a title="Fidelio Fahrradanhänger" href="http://www.fidelio-mobil.de" target="_blank">Fidelio &#8211; Spezialgeschäft für Fahrradanhänger</a>&#8220;. Auch hier erst einmal Enttäuschung. Auf der Webseite steht &#8220;Spezialgeschäft für Kindermobilität&#8221; und Lastenanhänger kamen kaum vor, nur Kinderanhänger. Ein Besuch im Ladengeschäft in der St.-Anna-Straße 18 war aber dann erfolgreich. Hier waren mehrere geeignete Modell im Angebot.</p>
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</script></div><p>Ich habe mich dann für einen <a title="Croozer" href="http://www.croozer.de" target="_blank">Croozer Travel </a>entschieden. Der Anhänger  ist leicht (8 Kg) und kann trotzdem 45 Kg Zuladung vertragen. Die Räder sind abnehmbar und lassen sich auf der Ladefläche verstauen. Die Achse lässt sich umklappen und der Anhänger dann platzsparend im Keller oder auf dem Balkon verstauen.</p>
<p>Der Anhänger wird am Fahrrad &#8211; genau wie die meisten Kinderanhänger &#8211; über ein eine Kupplung am Hinterrad und einen flexiblen Vierkantdeichselanschluss befestigt und mit einem Federclipbolzen und einem Sicherheitsband gesichert. Beim Beladen muss man etwas aufpassen, dass man nicht versehentlich die Gummikappen an der Innenseite der Achsen abreißt. Das ist bei meinem Anhänger inzwischen an einer Seite geschehen. Diese sind für die Funktion zwar nicht wichtig, schützen aber das Achslager vor Schmutz. Inzwischen lässt sich, wahrscheinlich wegen dieses kleinen Schadens ein Rad nicht mehr leicht aus dem Lager ziehen.</p>
<p>Insgesamt bin ich mit dem Anhänger sehr zufrieden. Er erfüllt seinen Zweck und hat sich &#8211; bis auf das Problem beim Entfernen des Rades &#8211; als sehr robust erwiesen.</p>
<p><div id="attachment_141" class="wp-caption alignright" style="width: 323px"><a href="http://www.myria.de/wp-content/uploads/2009/11/Croozer_Cargo.png" rel="lightbox[138]"><img class="size-medium wp-image-141 " title="Croozer_Cargo" src="http://www.myria.de/wp-content/uploads/2009/11/Croozer_Cargo-300x157.png" alt="Croozer_Cargo" width="313" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Fahrradanhänger Coozer Cargo</p></div></p>
<p>(Update Januar 2010) Leider scheint es dieses Modell bei Croozer nicht mehr zu geben. Das Nachfolgemodell heißt <a title="Croozer Cargo" href="http://www.croozer.de/croozer_cargo.html" target="_blank">Croozer Cargo</a> und erscheint mir nicht nicht als so praktisch, weil sich beispielsweise längere Packstücke durch den Kastenaufbau nicht ohne weiteres transportieren lassen.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gefährliche Senioren &#8211; Eine Polemik</title>
		<link>http://www.myria.de/leben/37-gefahrliche-senioren-eine-polemik</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 19:34:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>te</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analog]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gericht]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Rentner]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Innenminister schweigt und der hessische Ministerpräsident Koch schweigt (trotz Wahlkampf) auch. Dabei müssten beide gerade jetzt ihrer Rolle als Kämpfer für mehr Sicherheit gerecht werden.

Wir erinnern uns: Ein 70-jähriger Rentner soll im Juni 2008 eine 13-jährige Schülerin gegen eine einfahrende U-Bahn geschubst haben. Inzwischen steht der Täter vor Gericht und bedauert seine Tat. "Das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Innenminister schweigt und der hessische Ministerpräsident Koch schweigt (trotz Wahlkampf) auch. Dabei müssten beide gerade jetzt ihrer Rolle als Kämpfer für mehr Sicherheit gerecht werden.</p>
<p><strong>Wir erinnern uns</strong>: Ein 70-jähriger Rentner soll im Juni 2008 eine 13-jährige Schülerin <a title="U-Bahn Schubser" href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/663/444401/text/" target="_blank">gegen eine einfahrende U-Bahn</a> geschubst haben. Inzwischen steht der <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/714/454397/text/" target="_self">Täter vor Gericht</a> und bedauert seine Tat. &#8221;Das ist so blitzartig über mich gekommen. Ich schäme mich heute dafür&#8221;, sagt er. Das wollen wir ihn sogar glauben und Milde bei diesem verirrten Schäfchen walten lassen.</p>
<p><span id="more-37"></span></p>
<p><strong>Aber erinnern wir uns noch weiter zurück:</strong> Im Dezember 2007 schlugen in der Münchner U-Bahn zwei Jugendliche einen Rentner zusammen. Das Medienecho war gewaltig. Aus allen Ecken der Republik war von Ausweisung der Täter, Verschärfung der Gesetze und Straflagern für kriminelle Jugendliche die zu hören.</p>
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</script></div><p>Und jetzt? Straffällige Rentner ausweisen oder in speziell eingerichtet Senioren-Umerziehungslager stecken? Wer damit Politik machen will gewinnt sicher keine Wählerstimme.</p>
<p>Auf der Suche nach der besonders wirkungsvollen Schlagzeile oder TV-Meldung sind kriminelle Ausländer immer ein echter Hingucker. Das &#8220;gesunde Volksempfinden&#8221; weiß ja schon immer, dass von allem Fremden nur Gefahr droht und sonst nichts. Davon ausgenommen sind natürlich der türkische Gemüsehändler um die Ecke oder der Pizzabäcker. Das sind quasi gute Deutsche mit anderer Herkunft, aber keine Ausländer.</p>
<p>Dem schubsenden Rentner wollen wir tatsächlich kurzzeitige Verwirrung und Überforderung im U-Bahn-Gedränge zu gute halten. Gerichte sollen schließlich nicht die Tat rächen, sondern durch die verhängten Maßnahmen zur Resozialisierung der Täter führen. Dabei ist die soziale Lage des Täters und eine psychische Verfassung zum Zeitpunkt der Tat zu berücksichtigen. Das ist der Unterschied zwischen modernen und vor-zivilisatorischen Strafverfahren.</p>
<p>Aber dieses Vorgehen sollte für alle gelten &#8211; für Rentner und für Jugendliche.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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